Die Martha Stiftung ist Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg.
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Veranstaltungen in Harburg
13. September 2019 | 18:00 - 21:00 Uhr
14. September 2019 | 10:00 - 18:00 Uhr
Wochenendseminar "Sinn statt Sucht"
Thema: Spirituelle Dimension
Spiritualität leitet sich vom lateinischen Wort „spiritus“ ab. Das Wort bedeutet Luft oder Hauch und kennzeichnet Atem und Atmen.
Der Begriff steht auch für Begeisterung, Mut und Sinn. Spiritualität ist gestaltende Instanz. Und dennoch ist sie fremd, vor allem nicht fassbar wie der Körper, obgleich sie ihren Platz in eben diesem hat.
In einem fiktiven Interview mit der Spiritualität ist zu lesen: „Was ich bin oder was ich sein kann - darüber spricht man meist nur im privaten Kreis. Öffentlich werde ich eher totgeschwiegen oder wie ein Bastard behandelt. Meine Schwester dagegen genießt hohen Respekt. Obwohl ich sie - im Vertrauen gesagt - manchmal für ziemlich ignorant, beschränkt und oberflächlich halte. Ich will meine Schwester nicht verunglimpfen. Ich schätze sie. Wir könnten uns ergänzen. Doch sie ziert sich. Weil ich ihr peinlich bin. Meine Schwester hört übrigens auf den Namen VERNUNFT.’’ (WDR „Lebenszeichen“ 2010).
Zufriedene Abstinenz ist ohne das Wirken spiritueller Instanz nicht möglich. Dazu können biblische Erzählungen die Sicht vertiefen. Diesen „Steilvorlagen“ werden wir uns in diesem Seminar stellen.


26. September 2019 | 18:00 - 20:30 Uhr
Angehörigenabend
Ein Angebot für Menschen, die einer Person mit Suchtproblemen, Alkohol- und Drogenkonsum sowie pathologischem Glücksspiel nahestehen.
Angehörige befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen den Problemen und Sorgen, die aus dem Suchtmittelkonsum des nahestehenden Betroffenen folgen und der eigenen Ohnmacht, nicht helfen, nichts ändern zu können.
Es entwickelt sich mit der Zeit eine Fokussierung auf den Betroffenen, so dass eigene Bedürfnisse und Befindlichkeiten in den Hintergrund geraten. Alkohol- und Drogenkonsum sowie pathologisches Glücksspiel kann nicht nur den Konsumierenden krankmachen, sondern auch die ihm nahestehenden Menschen. Angehörige brauchen Unterstützung.