Martha Stiftung
Die Martha Stiftung ist Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg.
05.12.2014
Harleyfahrer und Ladies of Harley im Erlenbusch
Damit hatten die Harley-Fahrer des Metropolitan Chapter Hamburg nicht gerechnet. Sie waren gekommen mit einem Scheck in Höhe von 1.000 Euro für die 42 schwerst mehrfach behinderten Kinder aus dem Erlenbusch. Und Einrichtungsleitung Susanne Okroy war so begeistert und sagte spontan „Wenn Sie wiederkommen, fahre ich mit!“, sagte Susanne Okroy.

1.000 Euro von den Harley-Fahrern
Die Mitglieder der Motorradgruppe informierten sich über den Mitte der 1930er Jahre von der Wohlfahrtspflegerin Hilde Wulf ins Leben gerufenen Erlenbusch, der sich zunächst um Kinder mit körperlichen Defiziten wie Klumpfuß oder Lähmungen durch Polio kümmerte. Heute ist der Erlenbusch eine hoch spezialisierte Einrichtung für körperlich und geistig schwerst mehrfachbehinderte Kinder, die Betreuung rund um die Uhr benötigen.

Weil die Kapazitäten des Hauses an ihre Grenzen stoßen, zu wenig Pflegebäder vorhanden sind und Platz für die Unterbringung der Hilfsmittel benötigt wird, ist ein Neubau geplant. Dieses Anliegen unterstützen Ralph Rösberg, Frank Kohlhund, Uwe Kleinfeld, Andrea Geyer und Jürgen Strauch, Mitglieder des Metropolitan Chapter Hamburg. „Wir wissen, dass es uns gutgeht und wollen etwas zurückgeben“, erklärte Jürgen Strauch die Motivation der Harley-Motorradgruppe.


Fahren nicht nur Harley, sondern engagieren sich auch für die Erlenbusch-Kinder: Ralph Rüsberg, Frank Kohlhund, Uwe Kleinfeld (hintere Reihe), Andrea Geyer mit Erlenbusch-Leiterin Susanne Okroy, Britta Benclowitz und Jürgen Strauch (vordere Reihe)