Martha Stiftung
Die Martha Stiftung ist Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg.
04.09.2014
165 Jahre Martha Stiftung: Jubiläumsveranstaltung im Rahlstedter Martha Haus
Die Martha Stiftung feierte ihren 165. Gründungstag mit einem Stiftungsempfang am 4. September im Martha Haus in Hamburg-Rahlstedt. Gekommen waren 110 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Geschäfts- und Kooperationspartner sowie Mitarbeitende, Freunde und Förderer.

Martina Pleyer, Vorstand der Martha Stiftung, begrüßte mit den Worten: „165 Jahre Martha Stiftung – das ist kein so wirklich rundes Jubiläum, aber wir wollen würdigen, dass sich die inzwischen betagte Martha den Herausforderungen des 19. Jahrhunderts gestellt hat, im 20. Jahrhundert einen Neuanfang hier im Martha Haus wagte und jetzt im 21. Jahrhundert vielfältige Angebote für Menschen im Alter, für Menschen mit Behinderungen und für suchtkranke Menschen machen kann.“

Grußworte hielten Thomas Ritzenhoff, Leiter des Bezirksamtes Wandsbek, Marco Kellerhof von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Landespastor Dirk Ahrens und Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Sauer.

Ein besonderer Höhepunkt war die Präsentation eines Geschichtsprojekts der St.-Ansgar-Schule. Anastasia Radionoff, Lea Lasic, Lukals Gendig, Justus Schellmann und Roman Berlin, fünf Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, haben sich mit ihrem Geschichtslehrer Richard Lutz auf Spurensuche begeben und über Stiftungen in Borgfelde geforscht. In der ehemaligen Baustraße (der heutigen Hinrichsenstraße nahe dem Marienkrankenhaus) liegen die Anfänge der Martha Stiftung, die 1849 von der Hamburger Kaufmannswitwe Wilhelmine Mutzenbecher zur Betreuung und Förderung weiblicher Dienstboten gegründet wurde. Zur Veranschaulichung hatten sich Anastasia Radionoff und Lea Lasic mit Schürze und Häubchen wie Dienstmädchen angezogen und trugen einen fiktiven Dialog der Dienstmädchen vor.
Geschichtsprojekts der St.-Ansgar-Schule. Geschichtslehrer Richard Lutz, Vorstand Klaus Wicht, Vorstand Martina Pleyer, Anastasia Radionoff, Roman Berlin, Lea Lasic, Justus Schellmann und Lukas Gendig (v.l.n.r.)
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